Konzertbeschreibung

 

Dienstag, 09.06.2026, 20:00 Uhr
Prot. Schlosskirche Bad Dürkheim

Bad Dürkheimer Orgelsommer Konzert I: "G-waltige Symphonik"

Charles-Marie Widor - 6. Sinfonie in g-Moll

Edward Elgar - Orgelsonate in G-Dur

Bezirkskantor Dominik Hambel, Orgel

Eintritt frei, um eine Spende für die musikalische Arbeit wird gebeten

Im ersten Konzert des diesjährigen Bad Dürkheimer Orgelsommers 2026 entführt uns Dominik Hambel (Bad Dürkheim) in die Welt der großen Symphonischen Orgelwerke des späten 19. Jahrhunderts. Auf dem Programm stehen zwei groß angelegte, jeweils etwa halbstündige, mitreißende und eingänge Orgelwerke in G. Als erstes Werk des Abends wird die virtuose, aber in englischer Leichtigkeit und Eleganz angenehm eingängige Orgelsonate in G-Dur, op. 28 von Edward Elgar erklingen. Die Sonate ist ein, zwar in Fachkreisen bekanntes, aber recht selten gespieltes Werk, welches ganz an die Orchestermusik Elgars (wie etwa die bekannten Pomp and Circumstance Marches) erinnert. Die zweite Hälfte des Programms bildet die spektakuläre 6. Orgelsymphonie in g-Moll des französischen Komponisten Charles-Marie Widor, der über 64 Jahre hinweg das Pariser Musikleben als Organist an der Pfarrkirche St. Sulpice, mit ihrer großen Orgel des berühmten Orgelbauers Aristide Cavaillé-Coll, prägte.

Dominik Hambel studierte evangelische Kirchenmusik, mit Schwerpunkt künstlerisches Orgelspiel (u.a. bei Prof. Carsten Wiebusch und Prof. Stefan Viegelahn), an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Nach unterschiedlichen Tätigkeiten in verschiedenen Kirchengemeinden in Frankfurt (u.a. als Dekanatskantor in Frankfurt-Sachsenhausen) ist er seit August 2025 als Bezirkskantor mit Sitz an der Schlosskirche in Bad Dürkheim tätig.

Alle Konzerte des Bad Dürkheimer Orgelsommers 2026 (am 9. Juni, 16. Juni, 20. Juni, 23. Juni und 30. Juni) finden in der Prot. Schlosskirche Bad Dürkheim, Kirchgasse 16, statt. Konzertbeginn ist jeweils 20 Uhr.
Vor den Orgelkonzerten lädt der Freundeskreis der Kirchenmusik Bad Dürkheim e.V. jeweils ab 19.15 Uhr zur Begrüßung zu einem Glas Secco ein.


Dienstag, 16.06.2026, 20:00 Uhr
Prot. Schlosskirche Bad Dürkheim

Bad Dürkheimer Orgelsommer Konzert II: "Musik für schlaflose Nächte"

Johann Sebastian Bach - Goldbergvariationen

Robert Schumann - Drei Fugen über BACH

Prof. Carsten Wiebusch (Frankfurt), Orgel

Eintritt frei, um eine Spende für die musikalische Arbeit wird gebeten.

Im Zweiten Konzert des diesjährigen Bad Dürkheimer Orgelsommers 2026 geleitet uns der Frankfurter Orgelprofessor Carsten Wiebusch durch schlaflose Nächte. Im Zentrum des Programms stehen die berühmten Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach. Die im Jahr 1741 erstmals verlegte „Aria mit verschiedenen Veränderungen“, wie der originale Titel des Werkes lautet, sollte laut einem anekdotischen Bericht des Bach-Biografen Johann Nikolaus Forkel den russischen Gesandten am Dresdner Hof Hermann Carl von Keyserlingk in seinen schlaflosen Nächten aufheitern. Der in Diensten des Grafen stehende, junge Cembalist Johann Gottlieb Goldberg, ein hochbegabter Schüler von Bachs Sohn Wilhelm Friedemann Bach, sollte ihm daraus vorspielen. In die Mitte seiner eingenen Orgelbearbeitung der Goldberg-Variationen setzt Wiebusch in diesem Konzert drei der sechs Fugen über BACH von Robert Schumann.

Carsten Wiebusch, seit 2017 Professor für Orgel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main, ist Preisträger internationaler Wettbewerbe und gehört zu den vielseitigsten und profiliertesten Organisten seiner Generation. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen, Rundfunkaufnahmen und eine Internationale Konzerttätigkeit zeugen von seinem ungewöhnlich umfangreichen Repertoire. Wiebusch konzertierte in den führenden deutschen Orgelkonzertreihen Hamburger Orgelsommer, Bremer Dom, Trierer Orgelsommer, Wiesbadener Orgelsommer und Frankfurter Domkonzerte.

Alle Konzerte des Bad Dürkheimer Orgelsommers 2026 (am 9. Juni, 16. Juni, 20. Juni, 23. Juni und 30. Juni) finden in der Prot. Schlosskirche Bad Dürkheim, Kirchgasse 16, statt. Konzertbeginn ist jeweils 20 Uhr.

Vor den Orgelkonzerten lädt der Freundeskreis der Kirchenmusik Bad Dürkheim e.V. jeweils ab 19.15 Uhr zur Begrüßung zu einem Glas Secco ein.


Samstag, 20.06.2026, 20:00 Uhr
Prot. Schlosskirche Bad Dürkheim

Bad Dürkheimer Orgelsommer Konzert III: "Französische Romantik"

Camille Saint-Saëns - Messe Op. 4

Charles Gounod - Manginficat

sowie weitere Werke für Orgel

Collegium Vocale am Wormser Dom

Bezirkskantor Dominik Hambel, Orgel

Domkantor Dan Zerfaß (Worms), Leitung

Eintritt frei, um eine Spende für die musikalische Arbeit wird gebeten.

Das dritte Konzert des Bad Dürkheimer Orgelsommers 2026 ist geprägt von französischer Chor- und Orgelmusik des 19. Jahrhunderts. Im Zentrum des Programms steht die Messe op. 4 von Camille Saint-Saëns, der vor allem durch seine Komposition „Karneval der Tiere“ bekannt geworden ist. Saint-Saëns kompositorisches Schaffen umfasst jedoch ein äußerst breites Werk bestehend aus Orgelwerken, Orchestersinfonien, Kammermusik, Opern, Ballettmusik und vieles mehr. Außer der Messe von Saint-Saëns wird das Collegium Vocale am Wormser Dom unter der Leitung von Dom- und Regionalkantor Dan Zerfaß eine Magnificat Vertonung von Charles Gounod musizieren, die ursprünglich für den Evensong, ein musikalisches Abendlob in der Kirche in England entstanden ist. Es erklingen ebenso Orgelwerke von César Franck (Pastorale) und Louis Vierne (Choral aus der 2. Symphonie).

Dan Zerfaß wirkt seit 1999 als Dom- und Regionalkantor am Dom zu Worms. Er hat dort die Leitung der Chöre am Dom u.a. des Collegium Vocale am Wormser Dom, sowie die Gestaltung der Messen und die künstlerische Leitung der Wormser Domkonzerte inne. Das von ihm gegründete Collegium Vocale richtet sich an ambitioniertere Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung und gestaltet regelmäßig Gottesdienste und Konzerte im Wormser Dom und Umgebung. Der Bad Dürkheimer Bezirkskantor Dominik Hambel begleitet das Ensemble bei diesem Konzert.

Alle Konzerte des Bad Dürkheimer Orgelsommers 2026 (am 9. Juni, 16. Juni, 20. Juni, 23. Juni und 30. Juni) finden in der Prot. Schlosskirche Bad Dürkheim, Kirchgasse 16, statt. Konzertbeginn ist jeweils 20 Uhr, Eintritt ist frei, um Spenden für die Kirchenmusikalische Arbeit in Bad Dürkheim wird gebeten.

Vor den Orgelkonzerten lädt der Freundeskreis der Kirchenmusik Bad Dürkheim e.V. jeweils ab 19.15 Uhr zur Begrüßung zu einem Glas Secco ein.


Dienstag, 23.06.2026, 20:00 Uhr
Prot. Schlosskirche Bad Dürkheim

Bad Dürkheimer Orgelsommer Konzert IV: "Aus der Welt der Improvisation"

Improvisationen in verschiedenen Stilistiken

Stifts- und Bezirkskantorin Charlotte Vitek (Landau), Orgel

Eintritt frei, um eine Spende für die musikalische Arbeit wird gebeten.

In die Welt der Improvisation führt die junge Organistin und Kirchenmusikerin Charlotte Vitek beim vierten Konzert des diesjährigen Bad Dürkheimer Orgelsommers 2026. Es erklingen in diesem Konzert verschiedene Improvisationen in unterschiedlichen Stilistinnen. Die Kunst der Improvisation ist außer im Jazz vor allem in der Orgelmusik noch stärker Verbreitet, da vor allem auch bei der Gestaltung von Gottesdiensten von den Organistinnen und Organisten eine große Flexibilität gefordert ist. Die Tradition der Orgelimprovisation blickt auf zahlreiche Jahrhunderte zurück, in denen sich die verschiedensten Stilistiken und Techniken der Improvisation entwickelt haben. Einen Einblick in diese verschiedenen Farben der Improvisation gewährt Charlotte Vitek in diesem Konzert.

Vitek studierte Bachelor Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und absolviert aktuell einen Aufbaustudiengang Orgelimprovisation an der Hochschule für Kirchenmusik Witten bei Prof. Christiane Michel-Ostertun, sowie einen Masterstudiengang Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Orgel an der HfMDK Frankfurt bei Prof. Carsten Wiebusch. Zudem wirkt sie im Rahmen einer Elternzeitvertretungsstelle als Stifts- und Bezirkskantorin in Landau.

Alle Konzerte des Bad Dürkheimer Orgelsommers 2026 (am 9. Juni, 16. Juni, 20. Juni, 23. Juni und 30. Juni) finden in der Prot. Schlosskirche Bad Dürkheim, Kirchgasse 16, statt. Konzertbeginn ist jeweils 20 Uhr, Eintritt ist frei, um Spenden für die Kirchenmusikalische Arbeit in Bad Dürkheim wird gebeten.

Vor den Orgelkonzerten lädt der Freundeskreis der Kirchenmusik Bad Dürkheim e.V. jeweils ab 19.15 Uhr zur Begrüßung zu einem Glas Secco ein.


Dienstag, 30.06.2026, 20:00 Uhr
Prot. Schlosskirche Bad Dürkheim

Bad Dürkheimer Orgelsommer Konzert V: "Orgel plus 2"

Josef Gabriel Rheinberger - Suite in c-Moll für Violine, Cello und Orgel Op. 149 u.a.

Won Ki Kim (Frankfurt/Main), Violine

Christopher Herrmann (Frankfurt/Main), Cello

Dekanatskantor Simon Graeber (Frankfurt/Main), Orgel

Eintritt frei, um eine Spende für die musikalische Arbeit wird gebeten.

Im Zentrum des Abschlusskonzertes des diesjährigen Bad Dürkheimer Orgelsommers 2026 steht die Suite in c-Moll für Violine, Cello und Orgel op. 149 von Josef Gabriel Rheinberger, dessen Todestag sich in diesem Jahr im November zu 125. mal jährt. Die Suite op. 149 ist eine äußerst dichte und hochromantische kammermusikalische Komposition Rheinbergers, dessen Schaffen neben Kammermusik auch Vokalmusik, Orchesterwerke und 20 Orgelsonaten umfasst. Das Trio bestehend aus Won Ki Kim (Violine), Christopher Herrmann (Cello) und Simon Graeber (Orgel) wird diesen besonderen Konzertabend gestalten.

Won Ki Kim, Christopher Hermann und Simon Graeber sind sehr vielseitig musikalisch tätig, sowohl solistisch als auch in verschiedensten Ensembles und Besetzungen. In Frankfurt musizieren sie häufig gemeinsam, auch in Trio-Besetzung.

Alle Konzerte des Bad Dürkheimer Orgelsommers 2026 (am 9. Juni, 16. Juni, 20. Juni, 23. Juni und 30. Juni) finden in der Prot. Schlosskirche Bad Dürkheim, Kirchgasse 16, statt. Konzertbeginn ist jeweils 20 Uhr, Eintritt ist frei, um Spenden für die Kirchenmusikalische Arbeit in Bad Dürkheim wird gebeten.

Vor den Orgelkonzerten lädt der Freundeskreis der Kirchenmusik Bad Dürkheim e.V. jeweils ab 19.15 Uhr zur Begrüßung zu einem Glas Secco ein.


Donnerstag, 02.07.2026, 20:30 Uhr
Klosterkirche Seebach

Drei Seebacher Abendmusiken Konzert I: "Bach Cello-Suiten"

Suite Nr. 1 in G-Dur BWV 1007

Suite Nr. 2 in d-Moll BWV 1008

Suite Nr. 3 in D-Dur BWV 1009

Dmitri Dichtiar (Karlsruhe), Barockvioloncello

Eintritt frei, um eine Spende für die musikalische Arbeit wird gebeten.

Im Eröffnungskonzert der diesjährigen Seebacher Abendmusiken 2026 taucht der Karlsruher Barockcellist Dmitri Dichtiar die Klosterkirche in die Klänge von Johann Sebastian Bachs berühmten Suiten für Violoncello Solo. Die Cellosuiten sowie die Geigen-Sonaten und Partiten von J. S. Bach stellen eine Art der raffiniertesten Reduzierung des kompletten Harmoniesatzes oder einer ganzen Orchesterpartitur auf ein einziges Instrument dar. Die stilistischen und technischen Herausforderungen des Werkes machen diese Musik zu einer der interessantesten und spannendsten Aufgaben für den ausführenden Musiker.

Der Cellist und Spezialist für Historische Aufführungspraxis Dmitri Dichtiar wird in diesem Gesprächskonzert noch einiges zur Entstehung der Gattung der Suite erzählen. Er studierte am Moskauer Konservatorium, sowie an den Hochschulen für Musik Detmold und Karlsruhe. Verschiedene Meisterkurse bei namhaften Dozent*innen runden seine Ausbildung ab. Während der Studienzeit entwickelte er eine Leidenschaft für Alte Musik. Nach dem Abschluss in Karlsruhe absolvierte er das Studium für Alte Musik an der Schola Cantorum Basiliensis bei Christophe Coin.
Die Intensive Beschäftigung mit der Alten Musik verschiedener Stilepochen führte ihn zur Zusammenarbeit mit vielen renommierten Ensembles wie dem Amsterdam Baroque Orchestra, der Hofkapelle München, Concerto Köln und den Deutschen Händel-Solisten.
Als Solist und Kammermusikpartner war er zu Gast bei verschiedenen Musik-Festivals und Konzertreihen u.a. beim Bach-Festival Leipzig, den Händel Festspiele Göttingen und dem Festival for Early Music in Soul (Korea).
Dichtiar ist bei zahleichen CD- und Radioproduktionen zu hören. Er gibt Meisterkurse und unterrichtet Barockcello/Barockstreicher und Historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik Karlsruhe.

Alle Konzerte der Seebacher Abendmusiken 2026 (am 2. Juli, 9. Juli und 16. Juli) finden in der Prot. Klosterkirche Bad Dürkheim-Seebach, Dorfplatz 3, statt. Konzertbeginn ist jeweils 20.30 Uhr.

Im Anschluss an die Abendmusiken besteht die Möglichkeit zu Gesprächen bei Brezeln und Wein.


Donnerstag, 09.07.2026, 20:30 Uhr
Klosterkirche Seebach

Drei Seebacher Abendmusiken Konzert II: "Aus der Welt der Tiere"

Werke von Heinrich Biber, Johann Heinrich Schmelzer, Johann Sebastian Bach u.a.

Dr. Mareike Beckmann (Kronberg), Barockvioline

Laurin Zeißler (Frankfurt/ Main), Truhenorgel

Eintritt frei, um eine Spende für die musikalische Arbeit wird gebeten.

Im zweiten Konzert der Seebacher Abendmusiken 2026 wird es „tierisch“. Tiergeräusche und Naturschilderungen spielen in zahlreichen Kompositionen der Musikgeschichte eine tragende Rolle. Zwischen Beethovens „Pastorale“ und Saint-Saëns „Karneval der Tiere“ existieren zahlreiche deutlich weniger bekannte Werke. Im Konzert in der Klosterkirche Seebach erklingen vor allem deutlich ältere Kompositionen rund um Natur, Naturgeräusche und Tiergeräusche. Neben Heinrich Bibers „Sonata Representativa“ und seiner Chacconne für Violine Solo, sowie Werken von Johann Sebastian Bach, erklingt auch die Sonata „Cu Cu“ des österreichischen Barockkomponisten Johann Heinrich Schmelzer.

Die Kronberger Violinistin Dr. Mareike Beckmann studierte in Frankfurt und Würzburg Violine und Barockvioline, sowie „Alte Musik“ am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main. 2009 absolvierte sie ihr Konzertexamen "im solistischen Zweig“. Zudem studierte sie Cembalo, unterrichtet als Dozentin an der HfMDK Frankfurt die Geschichte, Literatur und Stilistik der Streichinstrumente und promovierte über die Aufführungspraxis der Spätromantik am Beispiel des Geigers August Wilhelmj.
Sie hielt seit 2010 regelmäßig Einführungsvorträge im Hessischen Rundfunk und der Alten Oper Frankfurt und war von 2001-2014 als redaktionelle Mitarbeiterin bei hr2-Kultur tätig. Aktuell ist sie u.a. als freie Mitarbeiterin beim Hessischen Rundfunk beschäftigt.
Sie ist in Seebach im Duo mit Laurin Zeißler (Jahrgang 2004) zu hören, der seit Oktober 2024 an der HfMDK Frankfurt Kirchenmusik studiert. In Gottesdiensten, Konzerten und als Kammermusikpartner ist er regelmäßig zu hören und singt in verschiedenen Ensembles, wie dem Vocalensemble Darmstadt. Im Alter von 18 Jahren gründete er die Konzertreihe „Griesheimer Orgelsonntag“ für junge Organistinnen und Organisten. Neben einer regen Konzerttätigkeit ist er aktuell als Organist der Evangelischen Kirchengemeinde Frankfurt Bornheim, sowie als künstlerische Leitung der Konzertreihe „Bornheimer Abendmusik“ tätig.

Alle Konzerte der Seebacher Abendmusiken 2026 (am 2. Juli, 9. Juli und 16. Juli) finden in der Prot. Klosterkirche Bad Dürkheim-Seebach, Dorfplatz 3, statt. Konzertbeginn ist jeweils 20.30 Uhr.

Im Anschluss an die Abendmusiken besteht die Möglichkeit zu Gesprächen bei Brezeln und Wein.


Donnerstag, 16.07.2026, 20:30 Uhr
Klosterkirche Seebach

Drei Seebacher Abendmusiken Konzert III: "Per la madonna"

Weibliche Facetten von Mittelalter bis Moderne



Werke u.a. von Barbara Strozzi, Francesca Caccini, Fanny Hensel und Max Reger

Anja Zügner (Ketsch), Sopran

Deborah Faul (Eichstätt), Truhenorgel

Eintritt frei, um eine Spende für die musikalische Arbeit wird gebeten.

Die dritte und letzte Seebacher Abendmusik 2026 widmet sich der über Jahrhunderte oft wenig beachteten Leistung von Komponistinnen. Bereits mit Hildegard von Bingen, von der über 70 liturgische Gesänge überliefert sind, kennen wir eine der ersten Komponistinnen - und das bereits im 11. Jahrhundert. Doch auch im Barock schufen Komponistinnen teils gewagte Werke - sowohl im Operngenre als auch in der geistlichen Literatur. Ebenso bringen zahlreiche Kompositionen über biblisch-weibliche Charaktere weitere „weibliche Facetten“ in die Musikgeschichte mit ein.

Die in München geborene Sopranistin Anja Zügner studierte, nach ihrem Examen in Logopädie, Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Prof. Gisela Burkhardt-Mühlbach und Prof. Christiane Junghanns. Als gefragte Konzertsolistin arbeitet sie mit namhaften Dirigenten und Ensembles zusammen. Ihre Konzertauftritte führten sie in bedeutende Häuser im In- und Ausland, darunter die Kölner Philharmonie, die Thomaskirche Leipzig, der Herkulessaal der Münchner Residenz, die Dresdner Philharmonie, das Konzerthaus und die Philharmonie Berlin sowie die Tschaikowsky Concert Hall Moskau. Ihre Arbeit ist dokumentiert durch Rundfunk- und CD-Produktionen (BR, MDR, RBB, CPO, Carus-Verlag).

Begleitet wird sie von Prof. Stefan Göttelmann, der als Professor an der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg der evangelischen Landeskirche in Baden die Fächer künstlerisches Orgelspiel und Orgelimprovisation unterrichtet. Neben einer regen und umfangreichen Konzertanten Tätigkeit war Göttlemann u.a. Kantor an der Evangelischen Stadtkirche Eppingen, sowie Kirchenmusiker der Evangelischen Kirchengemeinde Tettnang und Kantor und Organist an der Schlosskirche im Schloss Montfort. Aktuell ist er als Kantor und Organist der Katholischen Seelsorgeeinheit Brühl-Ketsch tätig.


Alle Konzerte der Seebacher Abendmusiken 2026 (am 2. Juli, 9. Juli und 16. Juli) finden in der Prot. Klosterkirche Bad Dürkheim-Seebach, Dorfplatz 3, statt. Konzertbeginn ist jeweils 20.30 Uhr.

Im Anschluss an die Abendmusiken besteht die Möglichkeit zu Gesprächen bei Brezeln und Wein.